Es kehrt immer wieder und wenn es kommt dann plötzlich und zu verhindern ist es auch nicht. Es ist immer wieder anders, aber besser wird’s auch nicht. Den Kopf hängen lassen hat auch keinen Sinn, aber enttäuscht wird man nichtsdestotrotz…
Dann versucht man seinem Inneren freien Lauf zu lassen und lässt alles auf sich zukommen. Plötzlich sieht man auch das Ufer am Horizont. So schwebt man auf Wolke7 dahin. Aber so schnell es kam, so schnell kann es auch wieder vergehen, wenn man dafür nicht kämpft. So geschieht es dann doch. Es kommt wieder ein Tief mit seinem Sturm und alles ist verdreht. Die Welt steht wieder Kopf und alles ist so leer. Bis man sich gefangen hat kann man sich durchaus mit kurzlebigen Sachen ablenken. Die Erfüllung ist es aber dennoch nicht. Nach kurzer Zeit sieht man wieder nur die Leere. Man spürt sie im Tiefsten in sich. Obwohl da nichts ist, wird man trotzdem zerstört und zerstört sich selber immer wieder aufs neue. Soweit, bis man wieder am Anfang angekommen oder doch zurückgeworfen wurde. Und dann kommt jemand und erzählt dir von oben “Hättest du damals was gesagt, ich hätte dir geholfen ans Ufer zu kommen”. Doch soll ich das an der Brise der Meeres riechen? Sollte ich doch einfach alles riskieren? Aus dem taumelnden Boot springen und ins kalte Wasser fallen? Nur um den Versuch zu starten, aus eigener Kraft und mit Mut das Ufer zu erreichen? Doch dazu fehlt mir Einiges! Das Vertrauen in sich und die Kraft, die man schon länger verloren hat, durch die vergebenen Versuche, es selbst in die Hand zu nehmen. Und zum Schluss bleibt einem eben doch nur eins übrig- im Meer sich einfach nur taumeln und treiben lassen. Sich irgendwann vom Rettungstrupp finden lassen. Auch wenn dies nicht noch anstrengender und zerstörerischer ist als das Suchen nach Hoffnung am weit entfernten Horizont, wo die Sonne strahlt und dir die Wärme schenkt.
Fortsetzung mit Hilfe eines Dialoges:
Meerjungfrau Arielle:
Was ist denn los mit dir?
Schiffbrüchiger :
hhIch bin nun lang alleine und „Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten.“ verdeutlich dies einfach nur.
Meerjungfrau Arielle:
Das ist wahrlich nicht schön. Aber es hat auch seine Vorteile. Du kannst selbst bestimmen wo du hin schwimmst und musst niemanden ans ufer folgen. Sowas kann auch schön sein und irgendwann wenn du denkst du bist kurz vorm untergehen taucht am Horizont irgendwo eine Insel auf. Glaub mir, du wirst sehen
Schiffbrüchiger :
Das kann ja alles möglich sein, doch diese allbekannte Insel ist mir nicht bekannt.
Meerjungfrau Arielle:
Du suchst zu sehr danach.
Schiffbrüchiger:
Aber wo ist die Insel von der so viele sagen, dass man sie finden wird? Kommt sie durch Zufall auf einen zu? Ist es Glück, dass manche haben und manche nicht?
Nur die glückliche Gestrandeten sagen mir sowas. Die einsam Umhertreibenden denken auch das sie sie nie finden werden.
Meerjungfrau Arielle:
So ist es immer. Im Endeffekt ist es doch im Leben ein ewiges hin un her zwischen Insel Suchen-Finden-wieder Untergehen.
Schiffbrüchiger:
Wer aber ist die Insel?
Meerjungfrau Arielle :
Wenn du das wüsstest, würdest du ja nich mehr im Meer treiben oder
vielleicht hast du Sie ja auch schon gefunden denkst aber noch, dass es eine Fatamorgana ist.
Schiffbrüchiger:
Oder man denkt es ist Nebel vor der Insel, welcher den Weg zu ihr versperrt.
Meerjungfrau Arielle:
Ja, dass kann auch sein. Der Nebel ist ja nichts was dich aufhält.
Schiffbrüchiger:
Wenn der Nebel aber in Verbindung zur Insel steht und sie eigentlich zusammenpassen. Dann kann man sie doch nicht unbedingt trennen.
Meerjungfrau Arielle:
Wenn es Nebel ist, dann passt das nicht zusammen. Eine Insel ist etwas schönes und der Nebel nicht.
Allso sollte sich der Nebel verziehen.
Schiffbrüchiger:
Erklär das aber dem Nebel. Er liebt seine Insel und die Insel mag den Nebel irgendwie auch.
So etwas kann taumelnde Einsame auf dem Meer einfach nicht verstehen.
Meerjungfrau Arielle:
Dem nebel das zu erklären wird schwer, wenn er sie liebt. Dann müsste man dies der Iinsel erklären, weil der Nebel ja die Schönheit der Insel verdeckt.
Schiffbrüchiger:
Der treibende Einsame ist dafür einfach zu schüchtern, denn er denkt, dass die Insel den Nebel vielleicht mag.
Meerjungfrau Arielle:
Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten.
Entweder durch den Nebel zur Insel schwimmen, denn Nebel ist nichts, was man nicht überwinden könnte ODER eine neue Insel suchen.
Schiffbrüchiger:
Aber wenn sie die Trauminsel ist?
Meerjungfrau Arielle:
Woher willst du das wissen?
Schiffbrüchiger:
Weil ich das Gefühl habe, dass es die Insel ist.
Meerjungfrau Arielle:
Naja, dann musst du wohl durch den Nebel schwimmen oder aber warten bis er sich verzieht.
Schiffbrüchiger:
Wenn ich durch den nebel schwimmen will, dann macht er sich eventuell groß und haut mich vielleicht.
Warten wäre wieder eine Sache, die einen zerstört. Nur der Nebel nicht.
Meerjungfrau Arielle:
Mhh scheiße.
Schiffbrüchiger:
Jetzt sieht du in welcher Situation sich der einsame Schiffbrüchige fühlt.
